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Infos zu Marihuana (Cannabis) Vaporizer

Marihuana wird heutzutage immer häufiger zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Wenn herkömmliche Therapien oder Behandlungen versagen, kann diese Heilpflanze in vielen Fällen, etwa bei Schmerzen, Abhilfe schaffen. Eine Vielzahl von Menschen konsumiert Cannabis deshalb aus therapeutischen Gründen; so wirkt es, wie bereits erwähnt, schmerzlindernd, angst- sowie krampflösend. Mitunter können einige Patienten durch die Einnahme sogar schmerzfrei leben. Wir hoffen, dass die Heilpflanze Cannabis als natürliches Mittel zukünftig noch häufiger auch in der Medizin eingesetzt wird.

Leider wird Marihuana noch immer mehr als Droge angesehen, anstatt als eine natürliche Pflanze mit besonderen und heilenden Wirkstoffen. Auch mit Vaporizern wird oftmals ganz banales „Kiffen“ assoziiert, das ohne Frage ebenso damit praktiziert wird. Wir möchten jedoch an dieser Stelle ganz klar auf den gesundheitlichen Nutzen des Verdampfens von Cannabis mittels Vaporizer hinweisen ohne dabei jemanden zu einem Marihuana-Konsum zu motivieren.

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Studien, welche die medizinische Nutzung eines Vaporizers, für den Einsatz von Cannabis als Zweck der Untersuchung hatten, stetig gestiegen. Da beim Konsum von Cannabis mithilfe eines Vaporizer, aufgrund des Vorgangs des Verdampfens keine giftigen Verbrennungsschadstoffe erzeugt werden, gilt es als überaus sinnvolle Verabreichung der im Cannabis enthaltenen Wirkstoffe Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).

Diese Behauptung wird von vielen Studien unterstrichen. Die im Journal of Psychopharmacology veröffentlichte Untersuchung von Lineke Zuurman ua kam zu dem Ergebnis, dass die Verdampfungsmethode eine ratsame Applikationsform darstellt, um Patienten das Cannabinoid THC zu verabreichen.[1]

Wer Krebspatient (bzw. generell Schmerzpatient) ist und in Erwägung zieht, Cannabis zu therapeutischen Zwecken zu konsumieren, sollte darauf achten, die beiden medizinisch bedeutsamsten Wirkstoffe THC und CBD in ausreichenden Mengen aufzunehmen.

Damit das optimale Ergebnis erzielt wird, gilt es folgende Faktoren zu berücksichtigen:

  • Einer für seine Ansprüche geeigneten Vaporizer (Verdampfer)
  • Die Wahl der idealen Temperatur für das Verdampfen
  • Die für seine Bedürfnisse richtige Cannabisblüte

Das Verdampfen von Cannabis: entscheidende Vorteile

Obwohl das Trinken von Cannabis-Tee oder auch das Rauchen der Cannabisblüten weit verbreitet ist, bietet die Verdampfung von Cannabis  gegenüber diesen und anderen Anwendungsformen entscheidende Vorteile:

Gesünder
Der wohl wichtigste Vorteil bei der Verwendung eines Vaporizer gegenüber dem Cannabisrauchen ist, dass es eine viel gesündere Alternative darstellt. Der Grund ist, dass bei der Erhitzung des Materials keine Verbrennung, sondern eine Verdampfung stattfindet; damit werden bei der richtigen Verwendung des Vaporizer keine giftigen Schadstoffe freigesetzt.[2]

Effizienter/wirksamer
Beim Inhalieren können die Inhaltsstoffe (sog. Cannabinoide) in einer sehr großen Menge aufgenommen werden. Untersuchungen stellten fest, dass bis zu einem Drittel der im Cannabis enthaltenen Cannabinoide absorbiert werden. Im Vergleich dazu, gehen bei dem Konsum von Extrakten bzw. einer oralen Einnahme von Cannabis-Medikamenten nur etwa ein Neuntel ins Blut über.

Sparsamer
Resultierend aus der Tatsache, dass ein Verdampfer eine hohe Effizienz und Intensität aufweist, sodass weniger Marihuana verwendet werden muss, kann sparsamer dosiert werden. Auch teurere Modelle rentieren sich deshalb nach einer gewissen Zeit.

Rascher Wirkeintritt
Wenn Sie Marihuana mit Ihrem Vape verdampfen, so tritt innerhalb weniger Minuten die Wirkung der Cannabinoide ein. Bei einer oralen Einnahme hingegen verspüren Sie erst nach vielen Minuten bis mitunter wenigen Stunden die Effekte.

Einfache Dosierung
Da ein Vaporizer Marihuana sehr gleichmäßig verdampft, bietet dieser, verglichen mit anderen Einnahme-Methoden von Cannabis, eine gute Kontrolle über die Dosierung. So können sich Patienten einfacher an die von ihrem Arzt verordnete Dosierung herantasten.

Hygienisch und geruchslos
Bei der Verwendung von Verdampfern entsteht kein unangenehmer Gestank, so wird niemand dadurch belästigt. Der Dampfgeruch ist sehr mild, verflüchtigt sich schnell und hinterlässt keine unerwünschten Gerüche in der Kleidung oder in der Einrichtung.

Verdampfen vs. Rauchen: Warum Vaporizer die gesündere Wahl sind

Wie bereits erwähnt, verfügt das Dampfen von Marihuana über einige Vorteile. Wir wollen jedoch noch einmal insbesondere hervorheben, weshalb das Verdampfen per Vaporizer die gesündere Wahl gegenüber dem “herkömmlichen” Rauchen darstellt. Verdampfer können die Blüten soweit erhitzen, dass die darin befindlichen Cannabinoide sich lösen, ohne dass dabei das Pflanzenmaterial verbrannt wird. Bei der (richtigen) Verwendung von Vaporizern findet also keine Verbrennung der Kräuter, sondern eine Verdampfung statt; so werden folglich keine unerwünschten toxischen Stoffe, wie Kohlenmonoxid oder Teer freigesetzt und aufgenommen.[3][4]

Wird Cannabis geraucht, so beträgt der Anteil, bei dem es sich nicht um Cannabinoide, sondern um andere Teilchen handelt ca. 88 %, andere Quellen sprechen von 80 %. Dies bedeutet also, dass nur ein Bruchteil der Cannabinoide durch das Rauchen von Marihuana aufgenommen werden kann, da der Großteil durch den Verbrennungsvorgang zerstört wird und stattdessen jedoch Giftstoffe, mitunter auch kanzerogene Stoffe entstehen. Umgekehrt beinhaltet der Dampf, entstehend durch den Verdampfungsvorgang per Vaporizer, bis zu 90 % aus Cannabinoiden. Dies bedeutet also, dass Sie einen viel höheren Anteil an THC, CBD und weiteren Wirkstoffen von Marihuana durch das Verdampfen aufnehmen als wenn Sie es rauchen würden.

Mitunter haben Patienten, die Cannabis zur Schmerzlinderung verwenden, zudem Probleme mit deren Atmungssystem; so würden die Lungen stark durch den Rauch gereizt werden.

Cannabis verdampfen: In welcher Form?

Mit der überwiegenden Anzahl am Markt vertretenen Vaporizern können Sie Marihuana, also Cannabisblüten und -granulate verdampfen. Bevor dies zur Anwendung kommt, müssen diese zerkleinert werden; dafür gibt es spezielle Kräutermühlen bzw. sogenannte Grinder. Es existieren auch viele Modelle, mit denen Sie flüssige Extrakte und Wachse zu sich nehmen können.

Unsere Favoriten für unterwegs

Es existieren unzählige Vaporizer die Sie, aufgrund ihrer Kompaktheit und ihrem Akku-Betrieb überall hin mitnehmen können. Diese werden als tragbar bzw. mobile Vaporizer bezeichnet. Anwender eines solchen tragbaren Geräts sind folglich absolut flexibel; ausgewählte Kräuter oder Öle (je nach Modell) können demnach überall konsumiert werden. Neben einer hochwertigen Qualität des Vaporizers ist es für viele wichtig, dass es so wenig Aufsehen wie möglich erregt.

Folgende Geräte zählen zu unseren persönlichen Favoriten, die neben einfacher Bedienung mit toller Qualität und einer überaus guten Dampfentwicklung punkten können. Viele von diesen sind zudem in ihrer Handhabung sehr diskret.

Vaporizer für zuhause

Zusätzlich zu den tragbaren Vaporizern gibt es die sogenannten Heim- bzw. Tisch-Vaporizer, die durch Strom aus der Steckdose betrieben werden. Hier erfolgt die Inhalation in der Regel mittels Schlauch oder per Ballon. Ein klarer Vorteil dieser stationären Geräte besteht in der Kraft und Leistung. Die Qualität und der Geschmack des Dampfes haben ein noch besseres Niveau. Dadurch, dass die Heizelemente an die Steckdose angeschlossen werden, kann eine viel größere Leistung erzielt werden als diejenigen mittels Batterieantrieb. Das Resultat der Verdampfung mit Tisch-Vaporizern ist, dass enorm viele Wirkstoffe extrahiert werden können. Zudem liegt ein weiterer Vorteil hier in der Menge an Kräutern oder Ölen, die man in die Heizkammer laden und sodann verdampfen kann.

Wollen Sie Marihuana ausschließlich in Ihren eigenen vier Wänden genießen, so empfehlen wir folgende Modelle.

Beste Temperaturen zum Verdampfen von Marihuana / Cannabis

Cannabis Pflanze

Damit Cannabis seine Wirkung entfalten kann, ist das Ziel, möglichst viele Cannabinoide aus der Pflanze zu lösen. Die beiden wichtigsten sind THC und CBD, welche in der weiblichen Hanfpflanze jedoch nicht in seiner Reinform, sondern als Carboxylsäuren vorkommen, die zunächst per Decarboxylierung in diese Cannabinoide umgewandelt werden müssen; dies geschieht mithilfe von Hitze. So ist die Wahl der Temperatur beim Verdampfen von Cannabis entscheidend.

Was ist also die beste Temperatur um Cannabis zu verdampfen? Grundsätzlich lässt sich einheitlich keine “beste” Temperatur für die Verdampfung nennen, denn die Wahl hängt zum einen davon ab, welche Wirkstoffe nun genau im Cannabis freigesetzt werden sollen (da alle Cannabinoide unterschiedliche Siedepunkte besitzen) und zum anderen, welche Art von Verdampfer verwendet wird. So führt das Verdampfen der gleichen Hanfpflanze bei unterschiedlichen Temperaturen zu unterschiedlichen Resultaten.

Allerdings lässt sich ein Temperaturbereich festlegen, in dem Cannabinoide ihre Wirkung erzielen: dieser befindet sich zwischen 157 bis 210 Grad Celsius.

Wird unter diesem Temperaturbereich verdampft, so ist mit keiner befriedigenden Wirkstoffentfaltung zu rechnen; wird der empfohlene Temperaturbereich überschritten, so kann eine Verbrennung stattfinden und die Gefahr steigt, dass unerwünschte, schädliche Substanzen freigesetzt werden. Zudem sei gesagt, dass es aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert ist, unter 200 Grad Celsius zu bleiben.

Nachstehend sind die bedeutendsten Cannabinoide (von vielen weiteren) sowie deren ideale Verdampfungstemperatur aufgelistet.

THC – 157°C
Die ideale Verdampfungstemperatur, damit THC aus der Hanfpflanze freigesetzt wird, liegt bei 157 Grad Celsius

Bei THC (Tetrahydrocannabinol) handelt es sich um das Cannabinoid, das für die halluzinogene Wirkung verantwortlich ist. Die Substanz besitzt allerdings auch die Fähigkeit, Schmerzen zu lindern. Eine detaillierte Information über THC, ua welche Effekte es besitzt, finden Sie in unserem Wiki-Artikel über Tetrahydrocannabinol.

CBD – 160-180°C
Wenn Sie vordergründig CBD (Cannabidiol) aus der Hanfpflanze lösen und die Wirkung dieses Cannabinoids in Anspruch nehmen wollen, dann befindet sich die ideale Temperatur für das Verdampfen zwischen 160-180 Grad Celsius.

CBD ist jenes Cannabinoid, das aufgrund seiner breiten Palette medizinischer Verwendungen in medizinischen Belangen das gefragteste Cannabinoid ist. Es ist der für die vielen medizinisch positiven Einflüsse verantwortliche Inhaltsstoff. Für eine ausführliche Erklärung zu CBD folgen Sie bitte folgendem Link zum Wiki über Cannabidiol.

CBN – 185°C
Obwohl es nur in sehr kleinen Mengen in der Hanfpflanze vorkommt, sind spürbare Wirkungen nicht ausgeschlossen. CBN (Cannabinol) ist dafür bekannt, dass es THC abbaut und eine beruhigende Wirkung hervorruft. Die beste Temperatur zum Verdampfen von CBN sind 185 Grad Celsius.

CBC – 220°C
Das Cannabinoid CBC (Cannabichromen) verdampft am besten bei 220 Grad Celsius und ist ein weiteres von 113 Cannabinoiden von dem noch nicht allzu viel bekannt ist. Man geht davon aus, dass es eine schmerzhemmende Wirkung unterstützt und zudem beruhigend agiert.

THCV – 220°C
Der Inhaltsstoff Tetrahydrocannabivarin, kurz THCV verfügt über eine ähnliche Grundstruktur wie THC und wirkt ebenfalls schmerzstillend wie auch euphorisierend. Damit THCV seine Wirkung entfaltet, sind 220 Grad Celsius für das Verdampfen empfehlenswert.

Mit einem Vaporizer, der die Fähigkeit besitzt, exakt die gewünschte Temperatur einzustellen, ist es also möglich, gezielt die gewünschten Wirkstoffe freizusetzen um so die Wirkung hervorzurufen bzw. zu beeinflussen.

Weiterführende Links

Mehr über die Wirkung von Cannabis finden Sie bei thema-drogen.net oder können dies in unserem Wiki nachlesen.

Die überwiegende Zahl der Vaporizer kann Kräuter und damit auch Marihuana verdampfen.

Wir sind immerwährend dazu bestrebt, sachliche sowie aktuelle Informationen zu diesem Thema bereitzustellen. Diese wurden sorgfältig recherchiert, jedoch sind alle Angaben ohne Gewähr. Auch ersetzt dies keineswegs eine medizinische Beratung. Ob Sie aus einer Cannabis-Therapie einen therapeutischen Nutzen ziehen können, klären Sie am besten mit einem fachkundigen Arztes Ihres Vertrauens.

Weblinks

Einzelnachweise

[1] Effect of intrapulmonary tetrahydrocannabinol administration in humans. By L. Zuurman. published in: Journal of Psychopharmacology

[2] Hartman RL, Brown TL, Milavetz G, Spurgin A, Gorelick DA, Gaffney G, Huestis MA. Controlled Cannabis Vaporizer Administration: Blood and Plasma Cannabinoids with and without Alcohol. Clin Chem. 2015 Jun;61(6):850-69

[3] Cannabis Vaporization: A Promising Strategy for Smoke Harm Reduction. By D. Gieringer, published in Journal of Cannabis Therapeutics.

[4] Vaporization as a smokeless Cannabis Delivery System: A Pilot Study. By D. Abrams.